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DIALOG BASIS

Workshop zum Fachkräftemangel im Landkreis Böblingen

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Laut IHK-Fachkräftemonitor ist in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 mit einem erheblichen Fachkräftemangel, vor allem in technischen, Gesundheits- und Pflegeberufen zu rechnen. Auch der Landkreis Böblingen wird hiervon betroffen sein. Um auch zukünftig konkurrenzfähig zu bleiben, ist eine zuverlässige und starke Fachkräftebasis entscheidend. Soll die Beschäftigungssituation und die Sicherung von Fachkräften für den Landkreis langfristig verbessert werden, müssen bereits heute die Weichen für eine nachhaltige Fachkräftequalifizierung von morgen gestellt werden.

Aus diesem Grund hat der Landkreis Böblingen die Schlüsselakteure aus dem Aus- und Weiterbildungsbereich – Vertretende der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Kreishandwerkerschaft, der Akademie des Klinikverbunds Südwest, des Staatliche Schulamts, des Beruflichen Schulzentrums sowie der Wirtschaftsförderung des Landkreises – zu einem halbtägigen Workshop am 11. Dezember 2015 eingeladen. Ziel des Workshops war es, gemeinsam mit diesen Akteuren, das Selbstverständnis und die Zielsetzung der Fachkräfteallianz Böblingen zu definieren, konkrete Initiativen zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln sowie das weitere Vorgehen abzustimmen.

Der Workshop wurde von DIALOG BASIS konzipiert und moderiert. Als Arbeitsgrundlage wurden in Telefoninterviews mit allen Schlüsselakteuren wurde vorab der Status Quo analysiert, bereits vorhandene Initiativen erörtert, Bedürfnisse aufgedeckt und Ideen für die zukünftige Ausbildung, Rekrutierung und Sicherung von Fachkräften im Landkreis Böblingen gesammelt.

Durch den Dialog aller Schlüsselakteure wurde deutlich, dass der Fachkräftemangel in der Tat gemeinsamen, fokussierten Anstrengungen bedarf. Statt diese aber im Rahmen einer neuzugründenden Fachkräfteallianz zu konzentrieren, verständigten sich die Stakeholder darauf, zukünftig verstärkt Synergien zu nutzen – so eines der zentralen Ergebnisse des Workshops. Um Parallelstrukturen zu vermeiden und auf Bewährtem aufzubauen, wurde der bereits bestehende „Runde Tisch Koordinierungsgremium Bildungsregion“ gestärkt. Hier soll zukünftig das Themenfeld Fachkräfte(mangel) bearbeitet werden. Gemeinsam wurden Ideen dazu entwickelt, wie die Zusammenarbeit aller Akteure in diesem Rahmen effektiv verbessert werden kann.

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