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Bürgerbeteiligung und partizipative Verfahren

Tischgruppe | Foto: ecd
Grüne Karte | Foto: ecd
Protest | Foto: Max Klose DIALOG BASIS
Stuttgart21 | Foto: Max Klose DIALOG BASIS
Tischgruppe | Foto: ecd
HandsUp | Foto: ecdQuelle: ecd

Bürgerbeteiligung und partizipative Verfahren haben eine Tradition, die bis weit in die 70er Jahre reicht. Nicht zuletzt seit den Protesten um das Bahnhofprojekt Stuttgart 21 haben Beteiligungsverfahren auch in Deutschland eine neue Aktualität erhalten und das politische und wirtschaftliche Umfeld so sensibilisiert, dass große Infrastrukturprojekte ohne Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger heute kaum noch vorstellbar sind. 

Für verschiedene Phasen von Planungsverfahren ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit gesetzlich vorgeschrieben (§ 3 Baugesetzbuch und § 5 und 14 f UVPG, Gesetz für die Umweltverträglichkeitsprüfung). Ebenso verweisen viele politische Konzepte auf die Notwendigkeit, die Öffentlichkeit in Veränderungsprozesse frühzeitig einzubinden. Wie aber diese Beteiligung genau aussehen soll, ist nicht definiert. 

Viele öffentliche Akteure und Unternehmen erleben derzeit Schwierigkeiten in der Konzeption und Durchführung von partizipativen Verfahren, die auch von Bürgern und Medien negativ wahrgenommen werden. Hierzu gehören: 

  • Mangelnder Zugang zu Informationen
  • Mangelnde Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern 
  • Vorfestlegungen für Experten, Methoden und Ergebnisse
  • Keine konstruktive Einbindung und Berücksichtigung abweichender Meinungen 
  • Problematik im Umgang mit den neuen Medien – Schnelligkeit und Unberechenbarkeit der Kommunikation im Internet und in Social Media
  • Unterschiedliche Erwartungen an Dialoge als Mittel zur Mitgestaltung oder als Mittel zur Akzeptanzbeschaffung
  • Instrumentalisierungen des Dialogs für die Zwecke einer oder mehrerer Interessengruppen
  • Dialogführung ohne Ergebnisse
  • Weitergehende Proteste nach Ende des Dialogs

Dabei bieten partizipative Verfahren die Möglichkeit, Lösungsansätze gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und von dem spezifischen Wissen verschiedener Gruppen zu profitieren. 

Das Team von DIALOG BASIS hat in einer Vielzahl von Projekten neue Ansätze für die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürger entwickelt, konzipiert und moderiert. Wir greifen dabei auf breite Erfahrungen mit verschiedenen Formaten zurück, übertragen Dialogkonzepte aus der Schweiz und aus den skandinavischen Ländern und ergänzen um moderne, internetgestütze Dialogverfahren und Informationsplattformen. 

In seinen „Bürgerkonferenzen 2.0“ bezieht DIALOG BASIS Bürgerinnen und Bürger selbst in die Konzeption der Dialogverfahren mit ein. Wir moderieren klassische Konsensus-Konferenzen nach skandinavischem Vorbild und arbeiten mit großen Teilnehmergruppen z.B. im "Walking Dialogue" Format. Wir nutzen verschiedene kreative Formate und sind spezialisiert auf Dialoge zwischen Expertengruppen sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Dabei profitiert DIALOG BASIS von seinem Ruf als wissenschaftlich kompetenter, neutraler Moderator und Dialogpartner für Politik und Behörden, Umwelt- und Verbraucherorganisationen und die Wirtschaft. Basis unserer Konzepte ist das Vertrauen, das uns Vertreterinnen und Vertreter dieser sehr verschiedenen Interessengruppen gleichermaßen entgegenbringen. Wir bieten darüber hinaus Schulungen zum Aufbau, zur Durchführung und zur Teilnahme an Beteiligungsformaten für Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und NGOs an.

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