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DIALOG BASIS
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VDI 7000 Technik im Dialog:Hessen fördert den Dialog bei Infrastrukturprojekten

AlWazir VDI Technik im Dialog Frankfurt | Foto: VDI
VDI Technik im Dialog Frankfurt | Foto: VDI
VDI Technik im Dialog Frankfurt | Foto: VDI
VDI Technik im Dialog Frankfurt | Foto: VDI
VDI Technik im Dialog Frankfurt | Foto: VDI
VDI Technik im Dialog Frankfurt | Foto: VDI
VDI Technik im Dialog Frankfurt | Foto: VDI
 

Industrie- und Infrastrukturprojekte werden immer häufiger im direkten Dialog mit der Öffentlichkeit geplant. Um dies erfolgreich in der Praxis umzusetzen, hat der VDI dazu die Richtlinie VDI 7000 erarbeitet und in Frankfurt mit einem hochkarätigen Forum diskutiert.

Dass ein früher Dialog bei Industrie- und Infrastrukturprojekten viele Vorteile bringt und auch früher hätte bringen können, wurde auf der Veranstaltung in Frankfurt sehr deutlich. Der VDI-Landesvorsitzende Volkmar Roth: “Gerade in Hessen gab es in der Vergangenheit eine Vielzahl von Projekten, bei der die VDI 7000 zu einem besseren Dialog zwischen allen Beteiligten hätte beitragen können“.

Die von Dr. Antje Grobe, DIALOG BASIS, moderierte Podiumsdiskussion war auf konkrete Praxisbeispiele gerichtet, in denen frühe Öffentlichkeitsbeteiligung in Hessen erfolgreich umgesetzt wurde. 

Zunächst sprach deshalb Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung in Hessen.  

Ebenso erläuterte Gerd-Dietrich Bolte, Leiter Großprojekte der Deutschen Bahn am Beispiel der Trasse Hanau–Würzburg/Fulda, wie eine geeignete Streckenführung durch den Spessart mit Hilfe früher Bürgerbeteiligung gefunden werden kann.

Matthias W. Send vom Energieversorger ENTEGA zeigte am Beispiel der Planung von Windparks im Kaufunger Wald und in Reinheim, dass frühe Beteiligung auch für das Unternehmen großen Sinn macht.

Ein besonders interessantes Projekt der Erneuerbaren Energien stellte dann Jürgen Schmidt, technischer Geschäftsführer der Überlandwerk Groß-Gerau (ÜWG), vor. Bei der Planung des Geothermiekraftwerks Trebur im Kreis Groß-Gerau wurden im Bürgerdialog technische Maßnahmen entwickelt und Varianten verfeinert, um einen störungsfreien Bohr- und Kraftwerksbetrieb zu gewährleisten. Eine breit angelegte Bürgerbeteiligung und ein Projektbeirat begleiten das Projekt seit 3 Jahren. Eine der Empfehlungen aus dem Beirat war ein neutraler Ombudsmann, der unabhängiger Ansprechpartner für die Bevölkerung ist, falls Schäden auftreten. Diese und viele andere Maßnahmen des Vertrauensaufbaus zahlen sich aus, so Schmidt. 

Die Beispiele aus der Praxis Hessens wurden abschließend von Thomas Norgall, stellvertretender Landesgeschäftsführer des BUND in Hessen, kritisch kommentiert.

Am Ende der Plenumsdebatte zeigte sich VDI-Präsident Udo Ungeheuer beeindruckt, wie konstruktiv und zielgerichtet frühe Öffentlichkeitsbeteiligung im Sinne der VDI 7000 durchgeführt würde. Den Dialog über Technik effektiver voranzutreiben, sei eine der zentralen Aufgaben des VDI.

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