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DIALOG BASIS

Dialogprozess Abladeoptimierung Mittelrhein

Konsultationsphase Abladeoptimierung Mittelrhein | Foto: WSA
Konsultationsphase Abladeoptimierung Mittelrhein | Foto: WSA
Konsultationsphase Abladeoptimierung Mittelrhein | Foto: WSA
Konsultationsphase Abladeoptimierung Mittelrhein | Foto: WSA
Konsultationsphase Abladeoptimierung Mittelrhein | Foto: WSA
Konsultationsphase Abladeoptimierung Mittelrhein | Foto: WSA

Aufgrund von 6 lokalen Tiefenengstellen ist der freigegebene Wasserstand des Rheins zwischen Mainz/Wiesbaden und St. Goar 20 Zentimeter geringer als im oberen und unteren im Streckenabschnitt. Für die Schifffahrt auf dem Rhein stellen diese 20 Zentimeter einen entscheiden Faktor dar. Aktuell, als bei einem Wasserstand von 1,90 Meter, können Großmotorgüterschiffe (Richtwert) rund 2.300 Tonnen abladen, so der Fachterminus für die maximale Gütermenge die abhängig vom Wasserstand transportiert werden kann. Bei einer Optimierung (Wasserstand 2,10 Meter) könnten rund 210 Tonnen mehr abgeladen, und so Straße und Schiene entlastet werden.

Das Projekt „Abladeoptimierung Mittelrhein“ wurde im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 in die höchste Kategorie („vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“) eingestuft. Ziel ist es, die wirtschaftliche Befahrbarkeit dieses verkehrlich bedeutsamen Streckenabschnitts und gleichzeitig die lokale und regionale Sohlstabilität zu verbessern.

Gemeinsam haben die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) und DIALOG BASIS ein Konzept entwickelt um schon in dieser sehr frühen Projektphase der vertiefenden Voruntersuchung die Belange der Öffentlichkeit (Akteuren der Bereiche Schifffahrt, Naturschutz, Wasserwirtschaft/WRRL sowie Anlieger- und Nutzerinteressen/Welterbe Oberes Mittelrheintal) einzubinden. Im Rahmen der Konsultationsphase sollen die Chance ergriffen werden, das jeweilige Wissen, die Erfahrungen und Fragen zu einem Zeitpunkt einzubringen, an dem noch weitreichende Gestaltungsspielräume bestehen.

Der gemeinsamen Einladung zur Auftaktveranstaltung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter (WSÄ) Duisburg-Rhein und Bingen am 05. Dezember 2017 im Konferenzzentrum Ingelheim folgten rund 80 Akteure aus den oben genannten Bereichen und erhielten im Rahmen der Veranstaltung umfangreiche Informationen zum Projekt. In themenspezifische Arbeitsgruppen wurde gemeinsam mit den Akteuren sowohl konkrete Handlungsschwerpunkte zu den Tiefenengstellen als auch übergeordnete Aspekte zum Rhein aufgenommen, dokumentiert und im Rahmen der Informationsbroschüre zur Abladeoptimierung der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

In vier auf der Auftaktveranstaltung aufbauenden themenspezifischen Gesprächen wurden die herausgearbeiteten Aspekte weiter verdichtet und gemeinsam mit den Expertinnen und Experten konkretisiert.

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